Es war einmal ...

Leos Janacek: Jenufa (Titelpartie)

“Die Aufführung machte uns mit einer Künstlerin großen Formates bekannt, mit Brigitta Seidler-Winkler als Jenufa. Die Sängerin bot stimmlich und darstellerisch die Titelpartie, wie man sie nur an ersten deutschen Bühnenhäusern erlebt. Ihre in jedem Bereich zuverlässig geführte Stimme beherrschte alle Klangnuancen, von Anmut bis Leidenschaft in höchster Vollendung.” (Rheinpfalz 20.10.1967)




“Hab jetzt einen montierten Kopf gegen die Männer so
ganz im Allgemeinen!”
ROSENKAVALIER
Richard Strauss

(Marschallin)

„Die Stimmen haben ihr Fest: ... die Marschallin von Brigitta Seidler-Winkler, mit ihrem Sopran von edlem Schmelz, herrlichem Timbre, Glanz und Strahlkraft.“

(Neue Westfälische Zeitung,
September 1969)




„Ah, - ein Weib hat ihn getötet!“
TOSCA
Giaccomo Puccini

(Titelpartie)

„Die 2. Premiere erhielt allein schon von der Titelpartie neue Impulse. Brigitta Seidler-Winkler entfaltet bei ergreifend darstellerischen Zügen ihren schlanken dramatischen Sopran in reifem, bezwingend schönem Timbre.“

(Neue Westfälische Zeitung,
25. Oktober 1969)




„Wo war ich? Tot? Und lebe, lebe wieder, und lebe noch!“
ARIADNE
Richard Strauss

(Titelpartie)

„Und hier kommt dann Brigitta Seidler-Winklers herrliche Ariadne, in Klage und Trauer vollends entrückt, mit üppig strömendem, vom Klangstrahl Straußens beflügeltem Sopran.“

(Neue Westfälische Zeitung,
11.3.1971)




“Haltet ein, ihr Männer! Mordet erst mich!”
WALKÜRE
Richard Wagner

(Sieglinde)

Ausgestattet mit allen und jeglichen Tugenden jugendlicher Hochdramatik in der Stimme: Brigitta Seidler-Winkler, die ihre von Kräften des Herzens gelenkte Sieglindenpartie gleichsam von der Ekstase trunkenen Liebestaumels bis zur bitteren Neige der weidwund gehetzten Kreatur keltert. Ihr im 2. Aufzug stimmlich-musikalischer Aufschwung bekam etwas Mitreißendes! (Neue Westfälische Zeitung, 15.12 1969)

(Neue Westfälische Zeitung,
25. Oktober 1969)




„Porgy, I ‘s your woman now…”
PORGY & BESS
George Gershwin

(Bess)

„Eine einmalige Brigitta Seidler-Winkler als Bess. Welch große Sängerin, welch faszinierendes Timbre! Sie kann ein Diminuendo im Volumen auch wieder anwachsen lassen ohne dass der Eindruck entsteht, es gäbe eine dynamische Begrenzung.“ (Neue Westfälische Zeitung, 26.1.73)

„Die Regie hat exemplarische Singschauspieler für dies Spektakulum bereit. BSW, eine Bess in fast tragischem Umriss. Die schillernde Zweigleisigkeit ihrer Rolle vollzieht sie () mit kantabler, ausdrucksgefüllter, ja instrumental klingender Gesangeskunst. Beifall bei offenem Vorhang.“
(Westfalenblatt, 26.1.73)



Claudio Monteverdi: Krönung der Poppea (Titelpartie)

„Nahezu ideal ist das Sängerproblem gelöst. Mit Brigitta Seidler-Winklers (BSW) Poppea und ihrer auch hier wieder so wandlungsfähigen, in der Wahl jeder Situation fesselnden Stimme.“
(Neue Westfälische Zeitung, 27.3.1973)

„Wir erlebten auch diesmal wieder große Sangeskunst. BSW als dramatisch hoch qualifizierte Poppea, messalinisch–sinnlich, leidenschaftlich, begehrend und wunderbar entrückt schließlich im großen Schlussduett.“
(Westfalenblatt, 27.3.73)

Guiseppe Verdi: Don Carlos (Elisabeth)

„Man weiß, zu welch dramatischem Aufschwung der Sopran von BSW fähig ist. Hochdramatisch sogar, selbst in funkelnder Lyrik. Eine Stimme in Samt und Edelmetall, deren Glanz und Strahlkraft hohen Lobes wert ist.“

Alban Berg: Wozzek (Marie)

„Es war einmal ein armes Kind...”

„Die Marie von Brigitta Seidler-Winkler: Prall und sinnlich? Auch das, aber erschütternd in der primitiven Zerknirschung gestammelter Reue, in dem flackernden und flatternden Klammern an hilflose Bibelworte. Stimmlich an ein Letztes rührend im Taumel des Aufschreis und der wehen Mütterlichkeit des Wiegenliedes.“ (Neue Westfälische Zeitung, 2.11.1970)

„Die tierhaft liebende, obzwar von Gewissen beschwerte Marie, von Brigitta Seidler-Winkler in Charakter und Statur mit schauspielerischer Kunst meisterhaft inkarniert.“ (Aachener Nachrichten, 29.5.1974)

„Brigitta Seidler-Winkler brachte gesanglich wie darstellerisch eine vorzügliche Marie auf die Bühne. Die Leistung () ist umso höher zu bewerten, als () durch den ständigen Wechsel zwischen Gesang und Sprechen in hohen Lagen () eine fast halsbrecherische Stimmakrobatik gefordert wird. Eine großartige geschlossene Leistung.“ (Grenz- Echo, Aachen, 31.5.1974)

« Brigitta Seidler-Winkler, en représentation, artiste à la vaste tessiture, est une Marie à la fois simple, tragique et misérable. » (« Le Jour », 31.5.1974, Grenz-Echo, Eupen)

Richard Wagner: Tristan und Isolde
Konzertante Aufführung

„Brigitta Seidler-Winkler wusste sich sieghaft gegen die anbrausenden Tonwogen zu behaupten. Ihre prächtige Stimme, aus warmer Mezzolage aufwachsend, entfaltete sich leicht und sicher zur vollen Höhe eines dramatischen Soprans, der auch in der letzten Todesverklärung Isoldes nichts von seiner Ausdrucksstärke einbüßte.“ (Mindener Tagesblatt, 29.9.72)

L’art de l’interprétation de Brigitta Seidler-Winkler repose sur une profonde intelligence du texte musical. En effet, cette artiste a une connaissance approfondie de la théorie musicale

qui lui permet de se jouer avec aisance et sûreté de toutes les difficultés rythmiques ou d’intonation. () Elle apporte à chacune des œuvres, l’intelligence du style qui lui est propre, avec un goût très sure. J’ai proposé à BSW de participer à des concerts avec notre Orchestre Symphonique de la RTBF.

En raison des qualités susdites, mais aussi du sérieux de son travail et de cette capacité rare à saisir les intensions du compositeur, plusieurs compositeurs belges ont demandé d’interpréter ou de créer leurs œuvres. ()

Henri Pousseur l’a également invitée à chanter „”Erwartung“ de Schönberg avec l’orchestre Symphonique de Liège. Cette exécution a été d’une rare qualité.

Le public et les critiques sont séduit par la plénitude et la chaleur du timbre de sa voix, un soprano dramatique-mezzo qui joue d’un riche répertoire de nuances au service d’une sensibilité qui « passe », allant du lyrisme passionné de Strauss à la poésie intime de Ravel, la passion contenue de Schönberg, l’intensité dramatique de Berg.

(Pierre Chevreuille. Chef du Service Orchestre et Chœurs de la R.T.B.F.)

Und hier ein paar O-Töne aus meinem Konzertrepertoire: (RTB/BRT, Brüssel)

Raimond Chevreuille: 2. Satz aus einem Streichquartett

Jaqueline Fonteyn: Deux Mélodies (Text: Ronsard)

Maurice Ravel: Scheherazade

Frederik van Rossum: Thréni

Und aus dem Repertoire der Immesheimer Vocalisten:

kj

Dieses Repertoire umfasste außerdem kontemporäre Kompositionen von
Berg, Cikker, v. Einem , Krenek, Küppers, Szymanowski, Schönberg, Webern, Zemlinsky u.a.

Copyright © 2003 by Brigitta Seidler-Winkler. Alle Rechte vorbehalten.