Mein Weg ...

Zentrale Partien meiner Bühnenjahre waren: Ariadne (Titelpartie, beides Strauss), 1. Dame (Zauberflöte, Mozart), Donna Elvira (Don Giovanni, Mozart), Elisabeth (Don Carlos, Verdi), Frau (Erwartung, Schönberg), 3 Frauenpartien (Der Prozess, v. Einem), Gräfin (Figaros Hochzeit, Mozart), Jenufa (Titelpartie, Janacek), Lady Macbeth (Macbeth, Verdi), Marie (Wozzeck, Alban Berg), Marschallin (Rosenkavalier, Strauss), Marta (Tiefland, d'Albert), Mutter (Hänsel und Gretel, Humperdinck), Poppea (Titelpartie, Monteverdi), Santuzza (Cavalleria Rusticana, Mascagni), Sieglinde (Walküre, Wagner), Tosca (Titelpartie, Puccini)

Ab Mitte der 70er Jahre beschäftigte ich mich zunehmend mit Neuer Musik ( Europäische Erstaufführung von Leonard Bernsteins „Kaddish“ und zahlreiche andere Uraufführungen, insbesondere für den belgischen Rundfunk, s. u.).

Nach meinem Berufsleben als Opern- und Konzertsängerin ließ ich mich im nordpfälzischen Immesheim nieder. Von diesem Refugium aus war ich als Stimmbildnerin an mehreren Musikschulen in der Pfalz, an der „Musicalschool“ und der „American Performing Arts Company“, (beide Frankfurt) tätig, konzentriere mich seit der Pensionierung auf meine private Unterrichtstätigkeit und schreibe Atemtyp-Erfahrungen auf.

1987 gründete ich die Immesheimer Vocalisten, mit denen ich als Regisseurin auch szenische Aufführungen erarbeitete (Cavalieri: „Das Spiel von Körper und Seele“, Distlers „Totentanz“ in einer szenischen Fassung, „Hildegard von Bingen/Arvo Pärt – Ein Mariendasein“ und ein musikalisches Cross-Over der komponierenden Heiligen und Günther Schmitz „Tönendes Licht“).

Als Gesangspädagogin habe ich mich besonders mit der Lehrmethode von Cornelius L. Reid und der Weiterentwicklung der Atemtypen-Theorie von Erich Wilk durch Dr. med. Charlotte und Christian Hagena auseinandergesetzt. Auch von der Zusammenarbeit mit diesen beiden Mannheimer Ärzten habe ich sehr viel profitiert.

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