Aktuelle Presse-Ansichten

Die Macht der Musik und der Liebe

Zur Inszenierung aus der Reihe Drama in der Kirche der "Neue Immesheimer Schule" am 6. September 2014 in der Protestantischen Kirche Göllheim Die "Stabat Mater" von Giovanni Pergolesi und Arvo Pärt in einem Konzert dramaturgisch ineinander verwoben - ein gewagtes musikalisches Projekt. Gleichzeitig aber auch nicht, weil Brigitta Seidler-Winkler mit sicherem Gespür die Stücke szenisch realisierte und die Kompositionen greifbar ins heutige Leben transportierte. Mit den hervorragenden Sängerinnen Doris Steffan-Wagner (Sopran), Annette Kempen (Alt), dem exzellenten Instrumentalensemble der "Neuen Immesheimer Schule" und einem außergewöhnlich klangschönen Männer-Vokalensemble war es ein Konzert der Extraklasse. Die stimmlichen Leistungen der Solistinnen bestachen durch absolute Natürlichkeit, höchste Präzision und Wohlklang, das Orchester musizierte sensibel und differenziert mit farbreicher Tongebung und das Gesangsensemble agierte harmonisch wie agogisch beispielhaft einheitlich. Bemerkenswert war das Solo des jungen Countertenors Johannes Weber, das durch die leichte Brüchigkeit der sich noch entwickelnden Stimme besonders berührte.
Wie unterschiedlich sich die Vokal- und Instrumentalkonstellationen während des Konzertes auch darstellten, das Zusammenspiel sowie die Einsätze und Absprachen waren stets perfekt. Eine nahezu fühlbare metrische Grundstruktur führte durch Musik wie ein Herzschlag und in der Einheit mit den tief berührenden Stimmen der Sänger wurde es dem Zuhörer möglich, die intensiven Gefühle der Tondichtungen unmittelbar zu erleben. Trauer, innere Not, Verzweiflung auf der einen Seite, auf der anderen aber vor allem die alles überragende Macht der Liebe und der Versöhnung waren bis zu einer transzendenten Ebene hin spürbar. So bot der Abend sowohl eine außergewöhnliche künstlerische Kostbarkeit als auch ein musikalisch-spirituelles Erlebnis, das in dieser Intensität selten zu erleben sein dürfte. Viktoria Selbert, Musikjournalistin und Sängerin, Mainz.



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Wieder einmal kamen „meine“ Meisterschüler in den Genuss von Professor Otto Rastbichlers hoher Könnerschaft, die er - in Sachen Alte Musik - sonst der Universität Mozarteum, Salzburg, zur Verfügung stellt. Seine brillanten pädagogischen Fähigkeiten eröffneten allen Beteiligten auf eine harmonisch-launige Art und Weise erneut die vielschichtige - hie sakral-vertiefende, dort emotional-opernhaft-ausufernde - Welt des Barock.
Das konzertante Prinzip dieses Post-Monteverdischen Stils manifestierte sich buchstäblich im „bewegten Zusammenwirken und Wetteifern von Stimmen - vokal wie instrumental“ - in einer Matinée, über die die folgende Rezension differenziert Auskunft gibt:

Nicht mehr ganz aktuelle Presse-Ansichten ...

„...darüber hinaus haben die „Zwölf Immesheimer“ in Brigitta Seidler-Winkler eine künstlerische Leiterin und hochprofessionelle Stimmbildnerin, deren Erfahrungen als Konzertsängerin und Erfolge als Pädagogin weder zu unterschätzen noch zu überhören sind...“

(Rheinpfalz,30.11.92)

„Die Schüler der Gesangsklasse von Brigitta Seidler-Winkler demonstrierten mit großer Hingabe die hohe Schule des Chorsingens...

...strahlende Klarheit, lupenreiner Tonansatz und eine breite Skala zwischen Lockerheit und klanglicher Üppigkeit.“

(Dürkheimer Zeitung, 2.12.92)

„An diesem Gesang bestach eigentlich alles, die sehr dezente Intonation, die weichen Einsätze, die scharfe Artikulation – und vor allem die herrlich weittragenden Stimmen, die ausgewogen und voluminös die Kirche füllten.“

(Rheinpfalz-Donnersbergkreis, 23.12.96)

() „Dank einer sauberen und klaren, eher zurückhaltenden und wohltuend unspektakulären Stimmführung - Beleg für eine ausgezeichnete Gesangliche Ausbildung - gelang den Vocalisten eine eindrucksvolle Interpretation. () Dramatische, opernnahe Rezitativische Passagen wurden ebenso souverän und vor allem stimmlich kultiviert dargeboten.“

(Rheinpfalz, 29.3.97)

“Hinter jedem Konzert steckt eine Menge Arbeit ...!” Stimmbildnerin trägt zum guten Klang bei

„Dass die Konzerte der Synode des evangelischen Kirchenkreises St. Wendel längst über die Region hinaus ihre Zuhörer finden, liegt nicht zuletzt an der Mitarbeit der Stimmbildnerin Brigitta Seidler-Winkler, die den Chor nicht nur einsingt, sondern insbesondere die Arbeitswochenenden, die zwei bis drei Mal jährlich () durchgeführt werden, stimmbildnerisch betreut.“

(Markus Henz, Mitarbeiter der „Rheinpfalz“ vom 19.11.02)

Kirchenoper / Oper in der Kirche

... In Otterberg zeigte sich in jeder Hinsicht der szenisch-darstellerischen Gestaltung (ausgearbeitet bis in kleinste seelische Regungen), der musikalisch-theatralischen Abläufe und der werkimmanenten Merkmale (...) eine hohe stilistische Kompetenz, für die Brigitta Seidler-Winkler als Regisseurin und Stimmbildnerin sowie der musikalische Leiter Roland Lißmann einstanden.... Es gelang eine in sich sehr schlüssige, aussagefähige und ausdruckstarke Deutung, die sehr lebendig den ganzen Kirchenraum und sogar das Publikum einbezog (...)

und mit Lichteffekten apokalyptische Stimmungen erzeugte. Die restlos überzeugende Kantorei des Kirchenkreises löste ihre Aufgabe (...) tadellos und sorgte zudem mit ihren klanglichen Qualitäten für Furore. Die Inszenierung löste die Problematik [den Umgang mit der problematischen Akustik], indem sie nicht statisch, sondern beweglich die Musik zu den vielen Besuchern brachte. Die sensationelle Aufführung war letzlich eine Sternstunde. (...)

(Reiner Henn, Rheinpfalz, 12. Juni 2004

... und andere “Schmeicheleien”

„...Ihr terlusollogischer Chorworkshop hat den Gesamtklang des Chores deutlich verbessert. Wir klingen nun viel voller, viel harmonischer. Es fällt viel leichter, die Anforderungen an Dynamik und Ausdruck, die die jeweiligen Stücke an uns stellen, umzusetzen.

Aber nicht nur in der kollektiven Ebene war der Workshop ein voller Erfolg. Ich bekomme durch die Bank von den Chormitgliedern die Rückmeldung, dass diesen nun das Singen auch sonst viel leichter fällt. Vielfach wird berichtet, dass bisher vorhandene Verengungen und stimmliche Probleme wie weggeblasen sind, und dass die Sänger/Sängerinnen nun viel freier ihr Instrument Stimme benutzen können....“

(Jochen Bähr, Leiter des Chores „Christcendo“ in Neustadt/Weinstraße)

Prächtige Warme und weiche Stimmen

„...Dass Stimmbildung auch die übrigen Stimmen der Kantorei zu großen Leistungen befähigt, konnte Brigitta Seidler-Winkler in diesem Konzert beweisen: Prächtige Soprane, warme Altstimmen und weiche Tenöre verliehen der Kantorei einen herrlichen Gesamtklang, bei dem die Intensität und Breite der Dynamik überraschte.“

(?, Weierbach, 98)

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